360°-Video
Um eine feste Kamera drehen
Ein 360°-Video umgibt eine Kameraposition. Sie können beim Abspielen in jede Richtung schauen, der Standpunkt bleibt jedoch verankert.
Volumetrisches Video
6dof.video hält reale Szenen in Bewegung fest, damit Sie sich frei durch sie hindurchbewegen können, während sie ablaufen – kein fester Platz, sondern ein beweglicher Standpunkt mitten im Geschehen.
Der entscheidende Unterschied
6DoF steht für sechs Freiheitsgrade – drei für die Position (links–rechts, oben–unten, vor–zurück) und drei für die Drehung (den Kopf neigen, drehen, kippen). Ein 360°-Video gibt Ihnen nur die Drehung: Sie stehen an einem festen Punkt und schauen sich um, während die Zeit läuft. Treten Sie einen Schritt vor, ändert sich nichts – der Kamerastandpunkt bleibt, wo er war.
360°-Video
Ein 360°-Video umgibt eine Kameraposition. Sie können beim Abspielen in jede Richtung schauen, der Standpunkt bleibt jedoch verankert.
6DoF-Video
Tiefenreiche Einzelbilder erlauben Neigen, Schritte und einen anderen Blickwinkel im aufgenommenen Raum. Die Handlung behält ihren zeitlichen Ablauf.
Echtes 6DoF-Video erlaubt beides gleichzeitig: sich umschauen und sich bewegen, während die Szene weiterläuft. Das ist anspruchsvoller als bei einem Foto. Bei einem stillstehenden Objekt genügt eine einzelne Kamera, die nacheinander viele Aufnahmen aus verschiedenen Winkeln macht – zwischen den Aufnahmen bewegt sich ja nichts. Eine Videoszene dagegen hält nie still, deshalb braucht es ein Array aus mehreren, synchronisierten Kameras rund um das Geschehen, die denselben Moment gleichzeitig aus vielen Blickwinkeln festhalten. Aus diesen Aufnahmen berechnen Verfahren wie die volumetrische Rekonstruktion oder Gaussian Splatting für jeden Zeitpunkt der Szene einen begehbaren 3D-Raum – nicht nur für einen einzelnen eingefrorenen Moment.
Ihre Bewegungsmöglichkeiten und der Detailgrad sind auf die tatsächlich synchron aufgezeichneten Kameraperspektiven und den erfassten Bereich begrenzt; nicht erfasste oder verdeckte Bereiche lassen sich nicht zuverlässig rekonstruieren.
Am eindrucksvollsten wirkt das Ergebnis in einer VR- oder AR-Brille mit Positionstracking – interaktiv erlebbar ist es aber schon auf einem gewöhnlichen Bildschirm, per Ziehen oder Schwenken.
Wo es hilft
Räumliches Video passt, wenn die Choreografie eines Moments genauso wichtig ist wie das fertige Bild.
01
Eine Immobilie wirkt lebendig statt leer – das Studio mitten im Kurs, das Restaurant mitten im Service, die Lobby mitten im Ankommen. Betrachtende bewegen sich frei durch diesen Moment, statt ihn nur aus einem festen Kamerawinkel zu betrachten, und bekommen so ein deutlich echteres Gefühl dafür, wie sich der Raum im Alltag tatsächlich anfühlt.
02
Eine Aufführung, ein Ritual, eine Handwerkerin bei der Arbeit – das sind Momente, die ein Foto nicht halten und ein gewöhnliches Video auf einen Blickwinkel reduziert. 6DoF-Video bewahrt sie so, dass künftige Besucherinnen und Besucher sich um die ausführende Person oder den Arbeitsschritt herumbewegen können, fast als wären sie selbst im Raum gewesen.
03
Ein Arbeitsschritt, eine Montage oder eine Maschine mitten im Betrieb wird einmal aufgenommen und ist danach aus genau dem Winkel betrachtbar, den Auszubildende gerade brauchen – nicht nur aus dem, auf den die Kamera zufällig gerichtet war. Aus einer einmaligen Vorführung wird VR-taugliches Trainingsmaterial, das auch lange danach noch funktioniert.
04
Der Moment, in dem eine Keynote ihren Punkt setzt, eine Band die Bühne betritt oder ein Preis übergeben wird, lässt sich als Szene festhalten, in die Sie später zurücktreten und die Sie umrunden können – lange nachdem das Event vorbei ist. Das ist eine grundlegend andere Art der Erinnerung als ein Videoclip aus fremder Perspektive.
Wenn Sie bereit sind
6dof.video zeigt, wie sich volumetrische Bewegung anfühlt. Panomity plant den Dreh, übernimmt die Aufnahme und liefert eine Szene, durch die Sie sich bewegen können – passend zu Event, Produkt oder Prozess.